Fußball EM 2008 - Viertelfinale und neue Bekanntschaften
Vor einiger Zeit fand ja die Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Gastgeberländerkomination Schweiz und Österreich statt. Wie schon bei der WM 2006 waren an jeder Ecke Public-Viewing Angebote und die Größe der Leinwand wurde zum Schwanzvergleich der Organisatoren. Auch wenn ich nicht so viel mit Fußball anfangen kann nutzte ich die Gelegenheit vor die Tür zu kommen und verleibte mir die positive Stimmung auf solchen Veranstaltungen ein. Nach der Weltmeisterschaft verschwand das Zusammengehörigkeitsgefühl ja auch sehr schnell wieder, so dass ich die Zeit in der Deutschland gut gelaunt war nutzen wollte.
So verabredete ich mich mit ein paar Freunden und deren Arbeitskollegen und es war der Beginn einer Geschichte die ich hier in drei Akten erzählen möchte – und hoffe, dass es noch weitere Fortsetzungen geben wird.
Wir trafen uns in der Landeshauptstadt und zumindest mein einer Freund und ich hatten schon einen absolut stressigen Tag hinter uns, so dass wir zwar hektisch aber noch rechtzeitig uns zum Public Viewing Treffpunkt kamen. Wir bahnten uns einen Weg durch die ganzen Leute an dem Strand und fanden dann einen Platz der uns zusagte. Neben uns standen ein paar gutaussehende Mädels, die meinen Freund jedoch nicht weiter interessierten weil er – im Gegensatz zu mir - schon mehr als nur ein paar Jahre in einer glücklichen Beziehung lebt. Ich nahm selbstverständlich sofort Notiz von der Anwesenheit einiger hübscher Frauen und ordnete diese in die Kategorie „Studentinnen im Hauptstudium“ ein. So weit so gut, aber ich war eigentlich gar nicht in Flirtstimmung und außerdem lief dann ja auch schon das Fußballspiel und diejenige welche mir besonders ins Auge gestochen hatte fieberte engagiert mit – also auf jeden Fall keine super Grundlage um da jetzt mit irgendeinem abgedroschenen Spruch anzukommen. Irgendwann kamen wir dann doch aufgrund des Spiels in eines dieser typischen „Hast du den blinden Schiedsrichter gesehen“-Gespräche. Inzwischen kam auch noch der andere Freund von mir nachdem er uns erst vergeblich in der Menge gesucht hatte. Er begrüßt die Mädels. Hm, in Ordnung, anscheinend kennt er sie. Wer ihn kennt weiß wieso ich deswegen ein komisches Gefühl hatte. Sagen wir so – er kennt viele Mädels und ich befürchtete, dass er genau diese Person die meine Aufmerksamkeit erregte in der vergangenen Zeit mehr als nur gut kennengelernt hatte.
In einem geeigneten Moment nutze ich die Gelegenheit nachzufragen wie gut er sie kennt. Er grinste und meinte, dass er nur die Freundin von ihr gut kennen würde und dass ich also ruhig ohne Rücksicht baggern könnte. Genau das war jedoch mein Problem. Baggern? Sie wirkte so sympathisch auf mich, dass es um was ging. Wenn mir jemand gleichgültig ist habe ich weniger Probleme einfach stupide einen Spruch zu bringen um sie anzugraben. Doch sobald es mir wichtig wird werde ich schüchtern und traue mich nichts mehr. Wir kamen dann jedoch immer mal wieder länger ins Gespräch und nach dem Spiel fragte ich sie dann doch noch nach ihrer Nummer als ich mir endlich selbst in den Hintern getreten hatte. Es bot sich auch an, da wir in einem dieser Gespräche auch bemerkten, dass wir beide Salsa lernen wollten und es bei uns in der Gegend einen kostenlosen Salsa Anfängerkurs gibt. So fand ich also den Aufhänger um nach ihrer Nummer fragen zu können.
Sie gab mir ihre Nummer und meinte aber, dass sie die nächste Zeit erst einmal zu viel Stress hat, wir dann aber sehr gerne zusammen den Kurs besuchen könnten. Dann musste ich leider auch schon mit meinen Freunden los, da der Fahrer unbedingt beim Autokorso mitmachen wollte. So umarmten wir und zum Abschied noch einmal und ich düste los. Wie es weitergeht erfahrt ihr dann demnächst im zweiten Teil. Hoffe ich muss euch nicht all zu lange warten lassen.
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